Hessischer OZG-Monitor

Der hessische OZG-Monitor zeigt transparent und wochenaktuell den auf Online-Anträge bezogenen Umsetzungsstand des Onlinezugangsgesetzes (OZG) in Hessen an. Es gewährt in der derzeitigen Ausbaustufe einen Einblick in die Umsetzung der Online-Anträge auf Landes- und kommunaler Ebene.

Im OZG-Monitor sichtbar sind die Leistungen, die derzeit folgenden Kriterien entsprechen:

  • Der OZG-Monitor weist eine Statistik zu den Onlineanträgen auf, die im Rahmen der Umsetzungsvereinbarung vom 27. September 2019 unter der Verantwortung des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport (HMdlS), unter Steuerung der Koordinierungsstelle und technischer Realisierung der ekom21 auf Basis von civento entwickelt und von den Kommunen auf ihren Webseiten produktiv in Betrieb genommen wurden.
  • Unter anderem können daher die auf Basis der Anwendung „OLAV“ oder anderen Softwareprogramme realisierten Onlineformulare nicht berücksichtigt werden. Für eine Weiterentwicklung des OZG-Monitors, möglicherweise mit von den Kommunen eigenständig entwickelten OZG-Anträgen, steht das HMdIS mit den Kommunalen Spitzenverbänden im Austausch.
  • Derzeit werden die Onlineformulare, die die Kommunen aus dem OZG-Dashboard der ekom21 produktiv auf ihrer kommunalen Webseite eingebunden haben regelmäßig von den Webseiten der Kommunen automatisiert erhoben. Auf dem OZG-Dashboard der ekom21 werden vom Land Hessen finanzierte OZG-Anträge kostenfrei bereitgestellt. Kommunen können diese ihren Bedürfnissen anpassen und auf ihrer Webseite integrieren.
  • OZG-Leistungen, die im Rahmen des Prinzips „Einer-für-Alle“ (EfA) entstanden sind und in Hessen durch Landesbehörden oder Kommunen direkt angeboten werden, können in den OZG-Monitor mitaufgenommen werden.

(Quelle: Datenquellen des OZG-Monitors sind der hessische OZG-Umsetzungskatalog und die Webseiten der Kommunen, soweit sie darin die OZG-Onlinedienste produktiv gesetzt haben.)

Die landesinterne Koordinierung der Umsetzung nimmt der Hessische Minister des Innern und für Sport wahr:

„Effiziente und verständliche Onlineanträge, die unkompliziert und zielgerichtet an die zuständige Behörde adressiert werden können, beschleunigen die Prozesse bei Verwaltungsgängen und erleichtern dadurch den Alltag der Bürgerinnen und Bürger.“

Peter Beuth, Hessischer Minister des Innern und für Sport

Der Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung obliegt die strategische Steuerung in Hessen:

„Oberstes Ziel ist es, nutzerfreundliche Online-Anträge zur Verfügung zu stellen und dadurch die Antragstellenden mit einer gezielten Anleitung einfach, schnell und effizient durch den Antrag zu navigieren.“

Prof. Dr. Kristina Sinemus, Hessische Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung

Frau Anke Käckell ist in die Umsetzung der OZG-Leistungen aus dem Bereich Justiz eingebunden. Sie berichtet aus ihrer Praxis:

„Die Digitalisierung der hessischen Justizverwaltung ist eine Herausforderung und zugleich ein Meilenstein auf dem Weg in eine moderne Justiz. Ich freue mich, Teil dieser Verwaltungsmodernisierung sein zu können und bin überzeugt, dass wir mit unseren Anstrengungen einen großen Schritt in die richtige Richtung gehen.“

Anke Käckell, OLG Frankfurt am Main

Die Stadt Taunusstein ist eine OZG-Modellkommune. Bürgermeister Sandro Zehner erläutert:

„Die Digitalisierung bietet uns als Verwaltung die große Chance, unseren Bürgerinnen und Bürgern einen besseren Service anzubieten und die Verwaltung bürgernah und an der Lebenswirklichkeit der Menschen orientiert zu gestalten.“

Sandro Zehner, Bürgermeister Stadt Taunusstein

Interaktive Karte zu den online verfügbaren OZG-Leistungen in den einzelnen Landkreisen, Städten und Gemeinden.

Welche OZG-Leistungen sind bereits in meiner Gemeinde verfügbar? In welchen Landkreisen kann ich die Geburtsurkunde digital beantragen? Diese und weitere Fragen beantwortet Ihnen die interaktive Karte.

  

Selters (Taunus) ist eine der 443 hessischen Kommunen, die zur Umsetzung des OZG verpflichtet sind. Digitalisierungsbeauftragter Michael Urbanke sagt:

„Durch Online-Anträge werden Bearbeitungsprozesse verkürzt – das schafft Zeit für andere große Aufgaben, welche die Digitalisierung mit sich bringt.“

Michael Urbanke, Digitalisierungsbeauftragter Selters (Taunus)